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Gabbeh & Loribaft

– handgeknüpfte Teppiche mit einer langen Tradition
Die schönen Gabbeh-Teppiche stammen aus Persien und sind nach dem persischen Wort für „roh“ oder „natürlich“ benannt. Traditionell sind sie daher mit einem einfachen und groben Muster versehen, das meist von Ghaschghai-Nomaden geknüpft wird. In dieser Variante sind sie vermutlich die bekanntesten von Hand geknüpften Nomadenteppiche aus Persien, denn das Volk der Ghaschghai widmet sich schon seit Jahrhunderten der Herstellung von Teppichen. Es lebt im Süden des Iran und ist mittlerweile wie viele andere Nomadenvölker größtenteils sesshaft geworden. Auch der europäische Einfluss ist seit den 1980er und 1990er Jahren, in denen die hochwertigen Teppiche der Ghaschghai in westlichen Ländern immer beliebter wurden, spürbar. Heutzutage sind Gabbeh-Teppiche deshalb oft in große helle Felder mit einer sparsamen Musterung unterteilt. Das einfache und klare Muster, bei denen die Knüpfer gern mit geometrischen Motiven spielen, wird außerdem oft durch stilisierte Elemente wie zum Beispiel Tiere oder Pflanzen ergänzt.

Weitere Besonderheiten der edlen Gabbeh-Teppiche
Ein weiteres typisches Merkmal eines Gabbeh-Teppichs ist der bis zu 2,5 Zentimeter hohe Flor, der den Teppich sehr weich macht und selbst beim Barfußgehen einen hohen Komfort bietet. Durch ihn ist der Gabbeh dicker als alle anderen Teppiche aus Persien. Hergestellt wird er in der Regel aus der Wolle von Schafen oder Ziegenhaaren. Charakteristisch für einen Gabbeh ist außerdem die relativ geringe Knüpfdichte. Sie liegt in vielen Fällen unter 70.000 Knoten pro Quadratmeter, sodass diese Teppiche zu den eher grob geknüpften gerechnet werden. Im Hinblick auf die Farben kommen bei Gabbeh-Teppichen sowohl kräftige Farbtöne wie Rot oder Blau als auch dezente Töne wie Beige zum Einsatz. In unserer Rubrik Gabbeh & Loribaft findet sich daher für so gut wie jeden Geschmack und Einrichtungsstil ein schönes Exemplar.

Der Gabbeh

– nur aus Persien extrem weich und strapazierfähig
Gabbeh-Teppiche sind auch unter den Bezeichnungen Amalehbaft, Basic, Kaschkooli, Loribaft, Balutsch-Gabbeh und Sumak bekannt. Der Begriff Loribaft steht häufig für einen Gabbeh in einer besonders feinen Qualität. Vor allem der Loribaft wird deshalb mittlerweile oft in Indien kopiert. Teppiche aus Indien besitzen jedoch eine mindere Qualität als die echten Gabbeh-Teppiche, die ausschließlich aus persischer Wolle geknüpft werden. Sie ist sehr viel weicher als andere Wolle und gleichzeitig robuster und verschleißfester. Aufgrund dieser hohen Strapazierfähigkeit ist ein Gabbeh auch als Gebrauchsteppich oder Läufer für einen stark frequentierten Raum wie den Flur bestens geeignet.

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